Heilige Tage

 

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Heute ist so ein heiliger Tag. Die Sonne lacht mir ins Gesicht. Ich bade morgens im See, reinige meinen Körper, meinen Geist und segne mich, mit den schlänischen Wassern. Ich rufe die Wassergeister an und bitte sie, mich und meinen Tag im Fluss zu halten.

Genussvoll zurück in den Garten setzen, Hollertee trinken, frisch geerntet. Ich sitze unterm Hollerbusch und lese die Medizinfrau von Lynn Andrews. Tauche ein in schamanische Welten. Schnattere noch mit meiner Vermieterin über Wien und Allerlei. Das Leben ist Genuss!

Dann ab aufs Radel und in die Praxis. Mich erwartet ein voller Tag mit guten Menschen. Ich freue mich so zu leben. Dankbarkeit durchfließt mich. Ah, da ist das Fließen wieder vom See.

Morgen geht es mit dem Zug auf nach Wien zur Göttinnenkonferenz, mit meiner geschätzten Fräundin (kommt von Frau) und Kollegin Natascha von Ganski   www.alcimia.de

So schön blüht es jetzt im Garten… Füllezeit, Wonnezeit

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Das Licht der Welt erblicken

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Zurück von meiner schamanischen vier Tagesreise. Seelenrückholung und Beheimatung von Anteilen die sich einst andere Orte gesucht haben, um sich sicher zu fühlen, sind wieder in mir. Sie haben das Licht der Welt erblickt und wollen nun von mir beheimatet werden. Dazu brauche ich Zeit mit mir allein, Zeit mit den Spirits, Zeit mit meinen wieder gewonnenen Anteilen, Zeit zum Verweben.

Die Anteile haben Wünsche, die ich ihnen erfüllen möchte, damit sie sich wohl und sicher fühlen können und mit mir verschmelzen.                                                                          Deshalb habe ich heute einen Integrationstag und bin u.a. in den Beeten, pflanze die Tomatenpflanzen in den gut vorbereiteten Boden. In Verbindung mit der Frühlingstagundnachtgleiche, berühre ich die zarten und zugleich kräftigen Wunschpflanzen, spüre ihre Willenskraft zu leben und Früchte zu tragen.                        Zum Frühlingsritual habe ich sie, als Wunschsamen in die Erde gelegt. Und nun sind sie gehegt und gepflegt von mir ausgepflanzt worden.

So verschmilzt mein ritueller Frauenzauber mit meiner Alltagsmagie und es erwachsen meine Träume daraus, die sich in mein Leben einwurzeln. Die schamanische Heilarbeit ist ein grundlegendes Werkzeug, welches ich sehr in mein Herz und meine Arbeit einfließen lasse. Mein Alltag soll nicht getrennt sein, von all dem Zauberhaften, weibisch Magischen.

19052011119  Iris erblüht”

Sie ist aufgegangen, während ich auf Reisen war. Was für ein gutes Zeichen!

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Kurz vor dem Aufbruch

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Seit Tagen fühle ich wie alles aufbrechen will, sich durch innere unterirdische Tunnel einen Weg ins Licht bahnt. Die inneren Prozesse erlösen sich. Bewegungssehnsucht steigt auf.

14052012644  14052012633kurz davor”

Ich stehe in den Startlöchern, will ins Freie streben, will die Welt bewandern, draußen leben. Nehme meine weibliche Zauberkraft und gestalte meine Lebenslandkarte, für die kommende Sonnenzeit. Träume meine Visionen und Reisen, sehe was erforscht, bereist werden will. Mache einen Medizingang zu den Möglichkeiten und finde Antworten auf meine Fragen und Hinweise für die Wege.

14052012624“weise Hollerfrau vor meinem Fenster”

Rufe die Kräfte von der erblühenden Hollerfrau an und sie weißt mir meinen Pfad. Vorfreude steigt auf. Ich packe meinen Medizinbeutel für die jetzt vor mir liegende Fahrt zur schamanischen Ausbildung. Kristalle, Trommel, Federn, Praktisches und Nützliches, Schreibewerkzeuge und mein heiliges Messer. Alles will durchdacht und mit dabei sein. Die Dinge rufen mich, ich packe sie ein. Alltagsmagie!

Und wieder spiegelt mir die Natur, was sich in mir spürbar bewegt. Wir schwingen gleich. Mich macht diese Verbindung tief in meiner Seele glücklich, zufrieden, eins.

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Männerbesuch

Siehe da… Kaum ist die Dame des Hauses nicht mehr da, schleichen sich wieder Besucher ins Revier. Er hier kommt jetzt oft vorbei und futtert sich an Mietzis Resten satt. Sieht auch ganz dünn aus der Kerl. Wir haben ihm einen Namen gegeben.

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Darf ich vorstellen: Das ist KAROTTE

Karotte zittert immer mit seinem Schwanz und hat ganz viel Angst vor Nähe. Ich durfte ihn aber schon streicheln. Ganz kurz. Tütenknistern mag er sehr und vor wehenden Vorhängen läuft er weg. Unsern Schuppen hat er schon gründlich erforscht und in die Wohnung schaute er ganz kurz rein. Mal schauen was für eine Beziehung wir eingehen. Denn ab Sommer soll eine nette Dame einziehen, Katzendame versteht sich. Sie heißt Lotte. Mal sehen ob Karotte und Lotte sich mögen.

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Inselbesuch und Freundschaft schließen

Freundschaften schließen mit dem was mich umgibt und was war, das kann ich hier ganz leicht. Auf der Freundschaftsinsel mit den Elementen, mit den Tieren und Pflanzen und meiner Kindheit. Was für ein Inselname… Was für ein heilender Ort!

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Viele Erinnerungen tauchen auf, von unbeschwerten Kindheitstagen. Ich verbinde mich mit meinem inneren Kind und mit denen die Ihres noch leben und fühlen können.            Auf dem Pony saß ich schon als kleines Mädchen und nach mir Viele, Viele ebenso.          Nun sitze ich wieder hier und erfreue mich daran, dass ich heute Beständigkeit gefunden habe.

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Geschichten tauchen in meiner Erinner- und Landkarte auf. Eine Kindheit in der DDR, eine Schule die nicht meinen Bedürfnissen entsprach. Anderssein hieß oft Alleinsein, Außenseiterin sein. Auf dem Klassentreffen am Samstag ganz deutlich die verschiedenen Welten gespürt, Erlebnisse erinnert, wieder erkannt, ins Vergessen gelegte alte Schubladen geöffnet, nach 22 Jahren. Vieles war damals in meiner Welt. Einiges davon schön und anderes hart. Da heilt die Freundschaftsinsel Verborgenes, heilt in tiefen Erinnerschichten. Heilgänge – Medizingänge gelaufen. Wandel durch die Blumengänge, schreite geschützt unter Baumjurten, sitze behütet in Nischen. Ja, in Nischen leben ist eine Kunst, die ich damals schon lernen musste und heute gut davon gebrauchen machen kann.

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Einen Langbogen selber bauen

Aus Eschenholz, dem Weltenbaum wollen wir einen Langbogen selber bauen.

Die Amazonen waren ausgesprochene Bogenexpertinnen und so ist jede Frau eingeladen, in ihren Bogen,  ihre eigenen Amazonenkräfte einzuschleifen.

Wir werden etwas über die 5000 Jahre alte Geschichte des Langbogens hören, wie man das Holz biegsam macht und das instinktive Bogenschießen üben.

Am 21. und 22. Juli 2012 auf einer zauberhaften Kirschplantage in Werder. Bei leckerem Essen und abendlichem Feuer und Trommeln können wir unsere verborgenen Amazonenkräfte wecken.

Kursinformation und Anmeldung unter:                                                 mail@jeaninefuhrmann.de oder Telefon 0331 . 88 71 775

Der Kurs ist bereits ausgebucht (13.05.2012)

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Wundervolle Stunden

Es ist Abend und ich habe den ganzen Tag draußen verbracht. In meinem Garten den Pflanzen beim Wachsen zugesehen und das Wunder der Natur bestaunt.Mich durchfliegt ein tiefes Gefühl der Freude und Dankbarkeit, ein Teil dessen zu sein, was Mutter Erde nährt und trägt.Die Pflanzen sind Wesen die alle Elemente in sich tragen, sie einatmen und in Lebensenergie verwandeln, die uns Menschen dann wieder zu Verfügung stehen.             Sie sind mit dem Universum verbunden, nehmen jeden Tag die planetaren Kräfte, Sternenenergien, Sonnen – und Mondstrahlen in sich auf. All das schenken sie uns, wenn wir sie in uns aufnehmen. Auch wir sind dann mit diesem Elementen und Kräften der Schöpferin verbunden und können mit diesen großen Energien in Verbindung sein.

So freue ich mich in meinem Garten die Pflänzen zu pflegen, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken, mit ihnen zu reden, für sie zu singen oder ihnen einfach beim Wachsen zu zuschauen.

Nur das Feinste darf in mich hinein, nur lebendige Nahrung, in der all die Vielfalt des Universums steckt. Damit meine Sinne sich fein entfalten können und ich mit meinen Wurzeln verbunden bleibe. Bei den Indigenen Völkern, ist die Nahrungssuche, Zubereitung und Aufnahme ein heiliger Akt. Daran möchte ich mich erinnern und mich verbinden mit dem Großen, was so einfach ist.

Veröffentlicht unter Allgemein, Alltägliches, Gedankenspaziergang, Kräuter und Bäume